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Advent in Deutschland - Adwent w Niemczech

Interaktywne ćwiczenia - przygotowała Karolina Kiszka

Quelle: weihnachtsstadt.de, astrid-treumann.suite101.de, helles-koepfchen.de, weihnachtsmarkt.net, weihnachtsstadt.de.


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Weihnachten steht vor der Tür. Sollte das jemand vergessen haben, muss er nur kurz in ein Einkaufszentrum gehen. Die glänzende Weihnachtsbeleuchtung fällt schnell auf. In den Läden findet man alles, was für das Fest nötig ist, angefangen vom Tannenbaum bis hin zum Karpfen. Die Reklame auf den Straßen ermuntert die Passanten dazu, Geschenke im Internet zu kaufen. Hat der Mensch von heute überhaupt noch die Zeit, um über den Sinn dieser Woche nachzudenken?

Der Zeitraum, der am vierten Sonntag vor dem 24. Dezember beginnt, heißt Advent. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet die Ankunft. Es gibt ein paar Bräuche, die mit dieser Zeit verbunden sind.

Einer davon ist der Adventskranz

Als Schöpfer des Adventkranzes gilt Johann Hinrich Wichern, ein deutscher evangelischer Theologe. Als Leiter des „rauen Hauses“, damals ein Kinderheim, nahm er ein hölzernes Kutschenrad und setzte 28 Kerzen darauf. Vier von ihnen waren groß und weiß und wurden an den Adventssonntagen gezündet. Ungefähr 20 Jahre später schmückte Johann Wichern den Leuchter mit Tannenzweigen. So war der Adventskranz in evangelischen Kirchen eingeführt worden. Der erste Adventskranz mit 4 Kerzen tauchte 1925 in einer katholischen Kirche in Köln auf. Zehn Jahre später wurden die ersten häuslichen Adventskränze kirchlich geweiht. Heutzutage sind sie weltbekannt und zu einem untrennbaren Teil des Advents bei vielen Familien geworden. Da jeder einen solchen Kranz zu Hause haben wollte, verzichtete man im Laufe der Zeit auf 24 Kerzen. Seit dem 15. Jahrhundert symbolisieren immergrüne Zweige ungebrochene Lebenskraft, die Haus und Hof gleichzeitig vor Schaden bewahren sollten.

Nicht nur den Adventskranz, sondern auch die Weihnachtsmärkte verdanken wir den Deutschen

Ungefähr vor 600 Jahren haben deutsche Handwerker wie Korbflechter, Spielzeugmacher oder Zuckerbäcker sich um die Erlaubnis beworben, auf dem Marktplatz ihre Verkaufsstände zu errichten. Dort konnten sie ihre Erzeugnisse und Produkte für Weihnachten verkaufen. Der Grundstein für die Weihnachtsmärkte war so gelegt und Jahr um Jahr verbreitete sich die Tradition der Weihnachtsmärkte weiter. Von Anfang an wurde bei den Weihnachtsmärkten an das leibliche Wohl der Marktbesucher gedacht und so wurden neben Spielzeug und nützlichen Dingen auch geröstete Kastanien, Mandeln und Nüsse angeboten. Der berühmteste Weihnachtsmarkt in der Welt ist wohl der Nürnberger Christkindlesmarkt, wo von Anfang an die Figur des Christkinds von einem Mädchen dargestellt wurde.

Der heute in der Adventszeit nicht mehr wegzudenkende Adventskalender entstand erst am Anfang des letzten Jahrhunderts. Die früheste Form eines selbstgebastelten Adventskalenders stammt wohl aus dem Jahre 1851. Das erste gedruckte Exemplar verdankt seine Existenz den Kindheitserlebnissen eines Pfarrersohnes aus Maulbronn - Gerhard Lang (1881 - 1974). Seine Mutter zeichnete 24 Kästchen auf einen Karton - auf jedes war ein "Wibele" genäht. Als Teilhaber der lithographischen Anstalt Reichhold & Lang verzichtete Gerhard Lang auf die Gebäckstücke und verwendete stattdessen Zeichnungen, die ausgeschnitten und auf einen Pappkarton geklebt werden konnten. 1908 verließ dieser erste, wenn auch noch fensterlose Adventskalender die Druckpresse. Damals sprach man noch von "Weihnachts-Kalender", oder "Münchener Weihnachts- Kalender".

Seit ca. 1920 erschienen die ersten Adventskalender mit Türchen zum Öffnen auf dem Markt, so wie wir sie heute kennen. Ebenso fertigte die badische Sankt Johannis Druckerei Anfang der 20er Jahre religiöse Adventskalender, deren geöffnete Fenster Bibel Verse anstatt Bilder zeigten. Ende der 30er Jahre musste Gerhard Lang seinen Betrieb aufgeben, bis zu diesem Zeitpunkt hatte er etwa 30 verschiedene Motive herausgegeben.

Der zweite Weltkrieg setzte dem Höhenflug des Adventskalenders ein jähes Ende. Grund hierfür war die Knappheit des Papiers und das Verbot, Bildkalender herzustellen. Erst in der Nachkriegszeit konnte der Adventskalender wieder an seinen Erfolg anknüpfen. Heutzutage sind sie in fast allen Geschäften erhältlich und werden gerne als Nikolausgeschenke für Kinder verwendet.

Es gibt viel mehr Bräuche, die mit Advent und Weihnachten verbunden sind. Mehr lest ihr bei uns, Germanin.pl - Weihnachten (Materialien), schon bald!

Wortschatz

einfallen - wpadać, rzucać się w oczy
ermuntern zu - zachęcać do
der Brauch, "-e - zwyczaj
der Aventskranz,-e - wieniec adwentowy
der Schöpfer - twórca
hölzern (= aus Holz) - drewniany
das Kutscherrad - koło od wozu
untrennbar - nierozłączny
das Jahrhundert, -e - wiek (w języku niemieckim zawsze zapisywany liczbami arabskimi)
bewahren vor + Dat. - ochraniać przed
jmdm etwas verdanken - zawdzięczać coś komuś
der Korbflechter, - - wikliniarz
der Spielzeugmacher, - - osoba wykonująca zabawki
der Zuckerbäcker, - - cukiernik
werben um + Akk. - zabiegać o
der Verkaufsstand, "-e - stoisko handlowe
errichten - wznieść, postawić
der Grundstein, -e - kamień węgielny, podwaliny
von Anfang an - od początku
das leibliche Wohl - cielesne dobro
geröstete Kastanie, -n - pieczony kasztan
die Mandel, -n - migdał
selbstgebastelt - własnoręcznie robiony
das Kästchen, -n - prostokącik, pudełeczko, okienko
Wibele - nazwa własna popularnego małego biszkopta, kształtem przypominającego podeszwę buta
nähen - szyć
die Anstalt, -en - zakład
stattdessen - zamiast tego
erscheinen - ukazywać się
aufgeben - porzucać, rezygnować, likwidować
der Höhenflug, "-e - przebłysk
anknöpfen - przypinać, tu: powracać

Aufgabe 1.

Welche Informationen sind richtig (R), welche falsch (F)?
Zaznacz w tabeli, które zdania są zgodne z treścią tekstu (R - richtig), a które nie (F - falsch).
ZdanieRF
Keine anderen Länder haben den Brauch des Adventskranzes übernommen.
Der erste Adventskranz entstand im 19. Jahrhundert.
Den Metzgern verdanken die Deutschen den Weihnachtsmarkt.
1851 wurde der erste Adventskalender gedruckt.
Der "Münchener Weihnachts- Kalender" hatte keine Fenster.

Aufgabe 2.

Welche Sätze stimmen mit dem Text überein?
Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.

Das Wort Advent stammt:

  • a. aus dem Lateinischen
  • b. von dem Lateinischen
  • c. aus der Lateinischen

Das Wort Advent bedeutet:

  • a. die Ankunft
  • b. die Auskunft
  • c. die Einkünfte

Was haben die Korbflechter auf den Weihnachtsmärkten verkauft?

  • a. Flaschen
  • b. Körbe
  • c. Fleisch

Die Mutter des Pastorensohnes hat ... auf jedes Kästchen genäht.

  • a. ein Bonbon
  • b. ein Biskuit
  • c. ein Zeichen

Der erste Adventskalender mit Fensterchen erschien ungefähr im Jahre:

  • a. 1850
  • b. 1908
  • c. 1920

Aufgabe 3.

Lies die Sätze und ergänze die fehlenden Wörter!
Przeczytaj zdania, a następnie uzupełnij luki tak, aby powstałe z nich zdania były logiczne i poprawne.

1. Als des Adventkranzes ist ein Deutscher, Johann Hinrich Wichern, anerkannt.
2. Der heutige hat keine Zeit, um den Sinn dieser vier Wochen nachzudenken.
3. Die Weihnachtsmärkte können wir den Deutschen .
4. Ende der 1930er Jahre musste Gerhard Lang seinen Betrieb .
5. des zweiten Weltkrieges galt das Verbot, Bildkalender herzustellen.


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